Rechtliche Begleitung von KI-Projekten in München
Für Technologieunternehmen, Konzerne und innovative Mittelständler – rechtssicher nach EU AI Act, DSGVO und KI-Vertragsrecht
München ist einer der führenden KI- und Technologiestandorte Europas. RDP Rechtsanwälte begleitet Unternehmen in München und der Metropolregion von der ersten Konzeptphase über komplexe Vertragsgestaltung bis zur vollständigen EU AI Act-Compliance – erfahren, pragmatisch und auf dem neuesten Stand der KI-Regulierung.
KI-Projekte in München rechtssicher umsetzen – spezialisierte Beratung für den Technologiestandort
München beheimatet eine der dichtesten Konzentrationen von KI-Unternehmen, Technologiekonzernen und innovativen Startups in Deutschland. Ob KI-gestützte Produktentwicklung bei einem Großkonzern, die Skalierung eines KI-Startups oder die unternehmensweite Einführung von Sprachmodellen und Automatisierungstools – jedes KI-Projekt in München bewegt sich heute in einem anspruchsvollen regulatorischen Rahmen aus EU AI Act, DSGVO, IT-Recht und Arbeitsrecht.
RDP Rechtsanwälte berät mit dem Standort Widenmayerstraße 34 direkt im Herzen Münchens. Unser Team aus spezialisierten Fachanwälten für IT-Recht und zertifizierten Datenschutzexperten begleitet KI-Projekte jeder Größenordnung – von der rechtlichen Erstbewertung über komplexe Vertragsverhandlungen mit internationalen KI-Anbietern bis zur unternehmensweiten KI-Governance-Struktur. Für Münchner Unternehmen mit Betriebsrat übernehmen wir auch die gesamte arbeitsrechtliche Begleitung der KI-Einführung.
Unsere Kompetenz
- EU AI Act – Risikoeinstufung & Compliance für Konzerne
- DSGVO: Datenschutz-Folgenabschätzung für komplexe KI-Systeme
- KI-Vertragsgestaltung mit internationalen Anbietern
- AVV, gemeinsame Verantwortlichkeit, Sub-Processor-Management
- Urheberrecht & IP-Schutz bei KI-generierten Inhalten
- Mitbestimmung & BetrVG bei konzernweiter KI-Einführung
- KI-Governance & unternehmensweite Richtlinien
- Persönliche Beratung in der Widenmayerstr. 34, München
Unsere Leistungen für Ihr KI-Projekt in München
EU AI Act – Risikoeinstufung & Compliance
- Einordnung in Risikokategorien (minimal, begrenzt, hoch, verboten)
- Rollendefinition nach KI VO
- Erfüllung der KI Compliance-Anforderungen
- Vorbereitung auf Marktüberwachung und Behördenanfragen
KI-Vertragsgestaltung
- Verträge mit KI-Anbietern prüfen und verhandeln
- KI-Entwicklungsverträge (Werk-, Dienstleistungs-, Lizenzvertrag)
- Haftungsklauseln, SLA und Gewährleistungsregelungen für KI-Output
- IP-Regelungen für KI-generierte Inhalte und Trainingsdaten
Datenschutz & DSGVO bei KI
- Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) nach Art. 35 DSGVO
- Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) mit KI-Dienstleistern
- Drittlandtransfers: Standardvertragsklauseln, TIA
- Datenschutzkonzept für den laufenden KI-Betrieb
KI-Governance & interne Richtlinien
- KI-Nutzungsrichtlinien (Acceptable Use Policy) für Mitarbeitende
- KI-Register und Systeminventarisierung auf Konzernebene
- Input/Output-Beschränkungen und Vertraulichkeitsvorgaben
- Verhaltenskodex für KI-Entwicklung und -Beschaffung
Urheberrecht & IP bei KI
- Schutzfähigkeit KI-generierter Werke nach § 2 UrhG
- Text- und Data-Mining-Ausnahme (§ 44b UrhG) korrekt nutzen
- Nutzungsrechte an Trainingsdaten und KI-Outputs sichern
- Risikominimierung bei urheberrechtlichen Haftungsfragen
Mitbestimmung & Arbeitsrecht bei KI
- § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG: Mitbestimmungspflicht prüfen
- KI-Betriebsvereinbarungen gestalten und verhandeln
- Konzernweite KI-Rahmen-Betriebsvereinbarungen
- Art. 22 DSGVO: Rechte bei automatisierten Entscheidungen
Der rechtliche Rahmen für Ihr KI-Projekt in München
Gerade für Münchner Technologieunternehmen und Konzerne mit internationalen KI-Lieferketten ist die Verzahnung aller Rechtsgebiete entscheidend. Wir decken alle drei Dimensionen ab – aus einer Hand, ohne Koordinationsaufwand zwischen verschiedenen Kanzleien.
KI-Regulierung
Der EU AI Act verpflichtet Betreiber und Anbieter von KI-Systemen zu Risikobewertung, technischer Dokumentation, Transparenz und Registrierungspflichten. Für Münchner Technologieunternehmen mit eigener KI-Entwicklung – ob als Anbieter oder Betreiber – entstehen dabei besonders komplexe Anforderungen. Wir klassifizieren Ihr System, bestimmen Ihre Rolle und begleiten die gesamte Compliance-Implementierung.
Datenschutzrecht
KI-Systeme im Unternehmenseinsatz verarbeiten regelmäßig personenbezogene Daten in großem Umfang – von Kundendaten über Mitarbeiterdaten bis zu sensitiven Geschäftsinformationen. Besonders bei internationalen Konzernen mit Cloud-basierten KI-Diensten US-amerikanischer Anbieter sind Drittlandtransfers und Datenschutz-Folgenabschätzungen kritische Compliance-Themen, die wir rechtssicher lösen.
Mitbestimmung & HR-KI
In Münchner Großunternehmen und Konzernen mit starken Betriebsräten ist die mitbestimmungskonforme Einführung von KI-Systemen eine besondere Herausforderung. Ob konzernweite KI-Rahmen-Betriebsvereinbarung oder die Begleitung einzelner KI-Projekte nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG – wir gestalten praxistaugliche Vereinbarungen, die Ihr Unternehmen rechtssicher machen und Verhandlungen konstruktiv zum Abschluss bringen.
Ihr KI-Projekt in München – unser rechtliches Begleitprogramm
Bestandsaufnahme & Stakeholder
Ziele, technisches Setup, Dokumentationen, Geschäftsführung, Fachbereich, IT, DSB und Betriebsrat einbinden
Regulatorische Analyse
KI VO: Klassifizierung, Risikobewertung, Rollen (Anbieter/Betreiber), weitere Pflichten, DSGVO, BetrVG
Vertragsgestaltung
Lizenzvertrag, Nutzungsbedingungen, Haftungsklauseln, AVV
Technische Szenarienbewertung & Pilotbetrieb
Use-Cases prüfen, Pilotbetrieb begleiten, Testdaten-Compliance, Logging-Anforderungen
Dokumentation, Go-live & Änderungsmanagement
KI-Register, Nutzungsrichtlinie, Freigabeprozess, Updates bewerten, Decommissioning
Häufige Fragen – Rechtliche Begleitung von KI-Projekten in München
Was umfasst die rechtliche Begleitung eines KI-Projekts in München?
Die rechtliche Begleitung von KI-Projekten umfasst eine umfassende juristische Beratung von der strategischen Konzeption über die Implementierung bis zum laufenden Betrieb. Dazu gehören die Prüfung nach KI-Verordnung und DSGVO, arbeitsrechtliche Aspekte, Vertragsgestaltung mit KI-Anbietern sowie der Aufbau von KI-Compliance-Strukturen. Für Münchner Konzerne begleiten wir auch konzernweite Rollouts und internationale Vertragsverhandlungen.
Warum ist rechtliche Begleitung bei KI-Projekten notwendig?
KI-Projekte unterliegen komplexen regulatorischen Anforderungen aus KI-Verordnung und DSGVO. Fehler bei der Einordnung als Hochrisiko-KI, bei der Rollenverteilung (Anbieter oder Betreiber) oder in datenschutzrechtlichen Fragen können erhebliche Haftungsrisiken und Bußgelder nach sich ziehen. Gerade für Münchner Technologieunternehmen mit internationalem Footprint ist frühzeitige rechtliche Beratung entscheidend.
Welche Anforderungen stellt die KI-Verordnung an Unternehmen?
Die KI-Verordnung verpflichtet Unternehmen je nach Risikoeinstufung zu umfangreichen Compliance-Maßnahmen: Risikomanagement, Dokumentationspflichten, menschliche Aufsicht, Transparenzanforderungen und Konformitätsbewertungen. Unternehmen müssen zudem ihre Rolle als Anbieter oder Betreiber klar definieren – eine Unterscheidung, die gerade für Münchner KI-Entwickler und -Integratoren erhebliche Konsequenzen hat.
Wann gilt ein KI-System als Hochrisiko-KI?
Ein KI-System gilt als Hochrisiko-KI, wenn es in sensiblen Bereichen eingesetzt wird – etwa im Personalwesen, bei Kreditwürdigkeitsprüfungen, in der Medizintechnik oder in kritischer Infrastruktur. In München sind besonders Finanzdienstleister, Medtech-Unternehmen und HR-Technologieanbieter von diesen strengen Anforderungen betroffen. Wir klären Ihre Einstufung und leiten daraus konkrete Handlungspflichten ab.
Welche Rolle spielt die DSGVO bei KI-Projekten?
Sobald KI-Systeme personenbezogene Daten verarbeiten, sind die Anforderungen der DSGVO strikt einzuhalten: Rechtsgrundlagen nach Art. 6 DSGVO, Datenschutz-Folgenabschätzungen, Privacy by Design, Auftragsverarbeitungsverträge und Informationspflichten. Für Münchner Konzerne mit US-amerikanischen KI-Anbietern sind zudem Drittlandtransfer-Mechanismen und Transfer Impact Assessments regelmäßig erforderlich.
Was ist bei Verträgen mit KI-Anbietern rechtlich zu beachten?
Verträge mit KI-Anbietern sollten sorgfältig geprüft und verhandelt werden. Kritische Punkte sind Haftung, SLA-Regelungen, Urheberrechte an Trainingsdaten und Outputs, Update-Pflichten sowie Datenschutzvereinbarungen. Gerade die AGB großer US-amerikanischer KI-Anbieter weichen häufig erheblich von den EU-rechtlichen Anforderungen ab – hier verhandeln wir gezielt nach.
Ihre Ansprechpartner für KI-Projekte in München
Michaela Berger, LL.M.
Fachanwältin für IT-Recht
zert. Datenschutzbeauftragte & Datenschutz-Auditorin (TÜV Süd), Senior Partner RDP Rechtsanwälte
Norbert Geyer
Fachanwalt für IT-Recht, KI-Beauftragter (TÜV Rheinland)
zert. Datenschutzbeauftragter (TÜV Süd), Senior Partner RDP Rechtsanwälte
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Unsere spezialisierten Rechtsanwälte begleiten Sie vom ersten Konzept bis zum laufenden Betrieb – mit tiefem KI-Verständnis und Erfahrung aus komplexen Projekten in der Münchner Technologie- und Unternehmenslandschaft.